Mittwoch, 5. September 2007

Lost in Tokyo - oder: in Japan ist alles anders

Konnichi wa...
das erste Foto, was ich hier gemacht habe war von einer Toilette, was mir auch noch nicht passiert ist ;-) Die haben hier so lustige Knoepfchen mit denen man sogar die Waerme des Sitzes regulieren kann, man kann ein Geraeusch einstellen, damit diverse andere uebertoent werden... naja und den Rest habe ich noch nicht ausprobiert ;-) Das ist natuerlich nur eine von ganz vielen Dingen, die anders sind und mich ueberrascht haben...

Die Stadt hat mich gleich gefesselt und fasziniert! Was fuer ein Mix! Jeder Stadtteil ist anders und hat fuer sich etwas interessantes. Man koennte ewig durch die Strassen laufen und immer wieder etwas entdecken. Hatte gleich das Hotel fuer ein paar Tage mehr gebucht weil das alles nicht in 2 Tagen zu schaffen ist. Die Entfernungen sind enorm und ich musste mich schon damit abfinden, einfach nicht alles sehen zu koennen (was mir arg schwerfaellt bei meiner Neugier :-))

An das Alleine reisen habe ich mich in den letzten Tagen schon ein wenig gewoehnt (bleibt mir ja auch nichts anderes uebrig :-( ) und bin auch nicht gross zum nachdenken gekommen sondern immer totmuede ins Bett gefallen (dieses steht uebrigens in Ginza, der Shoppingmeile - war ja klar). Es ist halt schade, dass niemand teilhaben kann an meinen Erlebnissen! Ich hoffe, dass meine Berichte und Fotos Euch einen kleinen Eindruck vermitteln koennen.

In den letzten Tagen habe ich schon so viel schoenes erlebt, hatte auch ein volles Programm. Nach anfaenglichem Staunen habe ich mich auch schon an das- wie ich finde- komplizierte U-Bahn Netz gewoehnt. Alles ist wahnsinnig weit auseinander und um zur naechsten Linie zu kommen laeuft man gerne mal 500m unterirdisch. Die zig Ausgaenge sind nummeriert (A13, B6 usw..) Mein eh schon kaum vorhandener Orientierungssinn wird hier auf eine harte Probe gestellt, denn alles aber auch alles ist in Japanisch! Habe das Gefuehl, die Stadt ist gar nicht auf Touristen eingestellt (uebrigens auch was Postkarten, Souveniers angeht, selten so gesucht!) Es ist fast unmoeglich sich ohne Strassenschilder zu orientieren, eine echte Herausforderung! Die Leute sind extrem hoeflich und nett. Leider kann so gut wie niemand auch nur ein Wort englisch. Selbst mit Begriffen wie "Exit, Coke, International Phonecard" komme ich nicht weiter! Zwar geben sich alle wahnsinnige Muehe mir zu helfen wenn ich frage (es gilt als unhoeflich mit nein zu antworten) aber es dauert halt seine Zeit und viel weiter bin ich dann auch nicht. Ein Nicken bedeutet nicht, dass ich auf dem richtigen Weg bin :-) Da faellt einem mal auf, wie wichtig Verstaendigung ist und wie aufgeschmissen man ist, wenn es nicht funktioniert.

Ansonsten ist alles sehr bunt, laut, hektisch, in Bewegung. Ist schon ein lustiges Voelkchen.

Teuer ist es uebrigens gar nicht, so wie es immer gesagt wird. Ein Fruehstueck mit Toast, Ei und Kaffee fuer 2,50 finde ich echt billig und es gibt jede Menge Supermaerkte (zu meiner grossen Freude) und man kann sehr billig leben. Im Erdgeschoss grosser Einkaufszentren haben sie riesige Essensangebote und man kann sich alles zusammenstellen ... und kaum entscheiden. Habe schon einiges probiert und das Meiste hat auch wirklich gut geschmeckt.

Besonders lustig wird es wenn die Japaner zur Arbeit laufen. Ein wahnsinniges Spektakel wie man an den Fotos sehen wird, die ich irgendwann einstellen werde. Sich einfach mal in die Massen zu mischen ist ein Erlebnis fuer sich. Die Bahnen sind so voll wie bei uns zu Karneval und das jeden Tag. Wenn man sich ein Spaesschen erlauben will, dann sollte man mal einen zur Arbeit hechtenden Japaner ansprechen und nach dem Weg fragen, gemein was :-)

Angesehen habe ich mir fast alle Stadtteile und ich war in Nikko ein wunderschoener Ort, ca 2 Stunden von hier. Hatte einen herrlichen Tag dort. Naeheres seht ihr dann auf den Fotos.

So endlich hat es geklappt mit meinem Bericht, ist nicht so einfach hier im Hotel ans Internet zu kommen, die Leute stehen quasi Schlange.

Gleich geht es schon weiter mit dem Japan Railpass, erste Station ist Hakone. Sayonara Eure Dani

Abschied & Abflug

Freitag kam der entgueltige Abschied von Tom und der Aufbruch in meine neue Welt. Ich glaube, wenn ich gewusst hatte wie weh das Abschied nehmen tut, haette ich es vermutlich nicht gemacht... Aber manchmal ist es vielleicht gut, wenn man nicht alles vorher weiss. Fuer mich ging es mittags mit der ANA nach Tokyo. Wow... ich war ganz schoen nervoes! Der Flug war auszuhalten, klein Kylie und ihre Mutter, die neben mir sassen haben es nicht langweilig werden lassen ;-) Nach 13 Stunden war ich dann in Tokyo...

Washington

die letzte Station der Tour! Es war schoen von meiner Tante umsorgt zu werden nach all den Anstrengungen!
Nachdem wir am Ankunftstag etwas von Alexandria gesehen hatten, sind Tom und ich am naechsten TAg nach Washington gefahren und haben das volle Programm durchgezogen. Monument, Lincoln Memorial, das Weisse Haus, das Capitol... eine ganz schoen Lauferei war das es ist alles recht weit auseinander. Donnerstag hat uns Annelie in die Shanandoah Mountains gefahren, leider war es recht diesig, so dass wir nicht den ueblichen weiten Blick hatten. Aber es war schoen, so viel von der Umgebung zu sehen und wir haben auch noch viele tolle Wohngegenden gesehen und Musterhaeuser besichtigt.

Philadelphiiiaaa

endlich mal blauer Himmel! Das liess die Stadt noch mehr erstrahlen. Hier findet man an jeder Ecke Geschichte pur und es gibt die aelteste Strasse Amerikas, das aelteste Feuerwehrhaus usw... :-) Von dort sind wir mit dem Amtrak zu meiner Tante Annelie nach Alexandria gefahren.

Montreal

Dann ging - es immer noch mit dem Auto, weiter nach Montreal. Eine ganz suesse Stadt mit viel Flair und ganz vielen Gaesschen und praechtigen Gebaeuden, ein bisschen wie in Paris und gesprochen wird dort auch fast nur franzoesisch.

Gananoque und die 1000Islands

lange ists her, so kommt es mir zumindest vor. Seitdem ist wieder so viel passiert! Gananoque ist ein kleines Oertchen und von dort bzw. Ivy Lea haben wir eine Bootstour durch die Welt der 1000 INseln gemacht (von dort kommt uebrigens auch der Name fuer das Dressing :-)) Hat uns sehr gut gefallen besonders die Aussicht!

Freitag, 24. August 2007

...

Die Niagarafaelle...

...haben uns schwer begeistert und beeindruckt! Die Faelle der amerikanischen und kanadischen Seite liegen recht nah zusammen, was uns ueberraschte. Wir waren nur einen Tag dort haben aber so ziemlich alles mitgemacht und waren quasi drunter, hinter und drueber
;-) Besonders toll war die Fahrt mit einem Boot bis ganz nah an die herabstroehmenden Wassermassen. Natuerlich wurden wir pitschnass aber dieser Anblick war einfach gingantisch!! Auf einer anderen Tour konnten wir Gaenge hinter den Wasserfaellen entlanggehen. Ausserdem hatten wir einen tollen Panoramablick von unserem Hotelzimmer aus. Also: Niagara pur! Im Imax Kino gab es einen Film ueber die Legenden der Faelle und wie Leute versucht haben, sie zu ueberwinden. Einigen ist es sogar gelungen z.B. in einem Fass :-) Jetzt sind wir nach 5 Stunden Fahrt in Gananoque angekommen und unser B&B ist sogar mit Internet ausgestattet. Morgen geht es dann zu den 1000 Islands und weiter nach Montreal...

Montag, 20. August 2007

Erste Gruesse aus Kanada!

Hallo Ihr Lieben,

Hier sind also die ersten Bloggruesse aus der Ferne! Wir haben schon ganz schoen viel erlebt in der einen Woche. Der Flug war schon ein erstes Highlight und war viel zu schnell vorbei. Chicago hat Tom und mir einfach ganz toll gefallen. Eine superschoene Stadt mit Straenden, vielen Parks und tollen Wolkenkratzern wie man an den Bildern auf meiner Fotogalerie sieht ;-) Besonders schoen war der Blick vom Sears Tower! Wir waren im Lincoln Park, wo es auch einen riesigen Zoo gibt, haben eine Bootstour mit Blick auf die Skyline gemacht, abends gab es ein Feuerwerk am Navy Pier und wir haben uns einige Museen angeschaut (History, Science), waren im Planetarium und im Aquarium. Natuerlich kam bei all dem Sightseeing auch das geniessen nicht zu kurz. Haben so ziemlich alle Spezialitaeten ausprobiert. Die Deep Dish Pizza (wurde dort erfunden), leckeres aber soo suesses Caramel Popcorn und den Chicago Cheescake, auch im groessten Mc Donalds waren wir natuerlich. Dann ging es am 17.8. 5 Stunden mit dem Amtrak weiter nach Detroit-eine wahre Geisterstadt in der irgendwie kein Mensch auf der Strasse ist und wo es nichts besonderes zu sehen gibt. War aber trotzdem eine Erfahrung wert und wir waren auch nur eine Nacht dort und hatten ein schoenes Hotel. Am 18.8. ging es mit dem Greyhound nach Toronto. Die Fahrt dauerte 6 Stunden und kurz vor Toronto gab es noch eine kleine Panne auf dem Highway wegen eines geplatzten Reifens unseres Busses… Gottseidank konnte uns ein anderer Bus mitnehmen. Das sind so die kleinen Abenteuer zwischendurch ;-) Toronto kam uns erstmal sehr “usselig”vor wegen sehr vieler Baustellen. Heute sah die Welt schon wieder anders aus. Der CN Tower ist wirklich sehr riesig und imposant und der Blick von oben ist ganz toll! Es gibt teilweise Glasboeden auf die man gehen kann und wo man quasi in den Abgrund sieht. Wir waren so mutig ;-) Nachmittags sind wir mit dem Boot auf die Toronto Islands gefahren, von dort hat man nochmal einen schoenen Blick auf die Skyline. Ach ja, das Wetter: es ist sehr warm und meistens schoen sonnig, geregnet hat es bisher nur einmal abends in Chicago. Am Mittwoch geht es dann mit dem Auto weiter zu den Niagara Faellen, auf die wir schon sehr gespannt sind und uns freuen! Also bis dahin macht es gut Eure Dani on Tour

Montag, 30. Juli 2007

Welcome

Willkommen auf meinem ersten eigenen Blog ;-)
Hier werde ich sooft wie möglich von meiner einjährigen Reise nach Australien und Neuseeland, die am 12.8.2007 beginnt, berichten!

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